Kleinkunstwerk im Maßstab 1:12
Der Mercedes-Benz 500 K Spezial-Roadster.
"In nur 20 Sekunden beschleunigte das „teutonische Biest“, so ein englischer Motor-Journalist,
von null auf 100 Stundenkilometer."

Türen, Motorhaube, Rücksitzbank und Winker sind beweglich umgesetzt, die Räder inklusive Reserverad lassen sich demontieren. Die Landkartenfächer sowie der Handschuhfachdeckel lassen sich ebenfalls aufklappen. Ein winziger Hebel im Interieur verstellt die zwei Belüftungsklappen vor der Windschutzscheibe, ganz wie beim Original. So ist auch der Stern im Kühler abnehmbar und der Tankdeckelverschluss zum Öffnen.
Das Dach lässt sich schließen und erhält geöffnet eine originalgetreu gestaltete Abdeckung. Die konturenscharfe Instrumentierung unterstreicht nicht zuletzt den verschwenderischen Luxus dieses Modells. Viele weitere, präzise umgesetzte Details machen deutlich, dass hier ein echtes Kleinkunstwerk entstanden ist.
Art.-Nr. S 018 H
EAN Nr. 4003402000186
Gewicht des Artikels 2,97 Kg
Die Wagen waren mit drei verschiedenen Fahrgestellen erhältlich: Das Normal-Fahrgestell hat einen Radstand von 3290 mm, genauso wie das Fahrgestell mit zurückversetztem Motor, bei dem die Antriebseinheit und der Kühler um 185 mm nach hinten versetzt sind. Die Platzverhältnisse des letzteren Fahrgestells entsprechen wiederum denen des Fahrgestells mit kurzem Radstand von 2980 mm. Auf dem Normal-Fahrgestell wurden viertürige Limousinen, zweitürige Tourenwagen und die Cabriolets B und C angeboten, während Cabriolet A, Roadster 2+2, Coupé, Spezial-Roadster und Autobahnkurier das Fahrgestell mit zurückversetztem Motor nutzten. Auf dem kurzen Fahrgestell gab es den Sport-Roadster und das Sport-Coupé.
Alle Wagen sind mit einem Achtzylinder-OHV-Reihenmotor mit 5018 cm³ Hubraum und zuschaltbarem Roots-Gebläse ausgestattet. Die Antriebseinheit liefert 74 kW (100 PS) im Saugbetrieb und 118 kW (160 PS) mit Kompressor. Teilsynchronisierte Vier- oder Fünfganggetriebe leiten die Kraft an die Hinterräder weiter, die an einer schraubengefederten Pendelachse hängen. Auch die Vorderachse hat Schraubenfedern. Alle vier Räder haben hydraulische Bremsen mit Saugluftunterstützung. Die Wagen erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der damalige Preis betrug 15 000 Reichsmark, was auf heutige Verhältnisse umgerechnet etwa 100.000 Euro entspricht.
Infomaterial.
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